Rundkurs-Generator
Ein Rundkurs ist keine Strecke, die man doppelt läuft. Genau das kommt aber heraus, wenn ein Routenplaner „Start = Ziel“ wörtlich nimmt: Er schickt dich bis zur halben Distanz geradeaus und auf demselben Weg wieder zurück.
Rundkurs erzeugenDas Problem mit dem Wendepunkt
Wenn Start und Ziel identisch sind, ist die kürzeste Verbindung zwischen ihnen null Meter lang. Ein Planer, der nur einen Zwischenpunkt setzt, kann daraus nichts anderes machen als eine Nadel: hin und zurück. Das ist zwar formal die richtige Länge, aber langweilig — und die zweite Hälfte kennst du bereits.
Ein brauchbarer Rundkurs braucht deshalb mehrere Zwischenpunkte, die um den Startpunkt herum verteilt liegen. Die Route wird dann von Punkt zu Punkt über echte Wege geführt und kommt am Ende von der anderen Seite zurück. Das ist der Ansatz, den dieser Generator verfolgt.
Die Länge stimmt trotzdem
Zwischen „Radius der Schleife“ und „tatsächliche Streckenlänge“ steht das reale Wegenetz: Ein Fluss ohne Brücke, ein Naturschutzgebiet oder ein Gewerbegebiet ohne Durchgang können aus einer geplanten Runde deutlich mehr oder weniger machen. Deshalb wird eine Runde, die zu weit daneben liegt, mit korrigiertem Radius neu gesucht, bis sie passt.
Auch fürs Rad
Derselbe Mechanismus funktioniert mit dem Radprofil und größeren Distanzen. Statt einer Pace gibst du eine Geschwindigkeit an; die Zeitschätzung rechnet damit. Für längere Touren lassen sich zusätzlich Einkehrmöglichkeiten, Trinkwasser, Fahrrad-Service und Bed & Bike-Unterkünfte entlang der Strecke einblenden.
Wind bei Rundkursen
Bei einer Schleife läufst du zwangsläufig in alle Richtungen. Wenn die Windrichtung bekannt ist, wird die Runde so herum ausgerichtet, dass der Gegenwind eher am Anfang liegt — wenn du noch frisch bist — und der Rückenwind am Ende.
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